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Kritik: Galaxy Quest (1999)
- Subject: Kritik: Galaxy Quest (1999)
- From: Stephan Flory <megabyte@knuut.de>
- Date: 20 Apr 2000 06:26:51 GMT
- Approved: tln@zedat.fu-berlin.de (drfk-mod)
- Expires: Sun, 21 May 2000 00:00:00 GMT
- Followup-to: de.rec.film.misc
- Keywords: flory 23/992 f064761
- Newsgroups: de.rec.film.kritiken
- Organization: Customer of UUNET Deutschland GmbH
- Sender: tln@zedat.fu-berlin.de (Thorsten L Nicolai)
"Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall"
Die Science-Fiction-Fernsehserie "Galaxy Quest" ist schon vor einigen
Jahren abgesetzt worden. Die Stars der Serie halten sich über Wasser,
indem sie bei "Conventions" genannten Fan-Veranstaltungen auftreten.
Eines Tages treten echte Aliens an Jason Nesmith (Tim Allen), Gwen
DeMarco (Sigourney Weaver) und die zwei anderen ehemaligen
Hauptdarsteller heran. Sie haben die TV-Ausstrahlungen der Serie im
fernen Weltall empfangen und halten sie für "historische Dokumente". Die
sonderbaren Außerirdischen erbitten von der vermeintlich heldenhaften
Weltraum-Crew Hilfe im Kampf gegen den grausamen Sarris, dessen Ziel die
Ausrottung ihrer Rasse ist.
Die genial karikierten Charaktere vom einsamen Commander und der
vollbusigen Blondine, die immer nur die Sätze des Computers wiederholen
darf, bis zum Statisten, der bereits nach fünf Minuten sterben mußte,
sind das beste an "Galaxy Quest". Angenehmerweise bleibt der Humor
relativ feinsinnig, auf allzu alberne oder derbe Scherze verzichteten
die Drehbuchschreiber David Howard und Robert Gordon. Daraus
resultierend gibt es in dem Film zwar nur wenige echte Schenkelklopfer,
dafür aber umso mehr kleine Gags, die dafür sorgen, daß während dem
ganzen Film ein breites Grinsen auf dem Gesicht des Zuschauers bleibt.
Ebenfalls lobenswert ist die Entscheidung des Regisseurs Dean Parsiot,
bis auf Tim Allen keinen "echten" Komiker für die Rollen zu casten. Auch
das trägt eindeutig zur Verhütung von zu viel Albernheit und Klaumauk
bei, sorgt aber auch für eine präzisere Charakterzeichnung der alternden
Crew-Mitglieder. Bei Spezialeffekten,
Kostümen und Masken hat man sich, obwohl es sich um eine Parodie des
Genres handelt, bei "Galaxy Quest" auch viel Mühe gegeben. Man kann
sehen, wo die 45 Millionen US-$ Budget hingeflossen sind.
O-Titel : "Galaxy Quest", USA 1999
Regie : Dean Parsiot
Länge : 102 Minuten
FSK : ab 12 Jahren freigegeben
Spaß Spannung Action Erotik Niveau Gesamt
++ ++ ++ ****
Spaß/Spannung/etc.-Wertung bis drei +++
Gesamtwertung bis fünf *****
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