[Subject Prev][Subject Next][Thread Prev][Thread Next][Subject Index][Thread Index]
Kritik: Keine halben Sachen
- Subject: Kritik: Keine halben Sachen
- From: Sascha Tubbesing <stubbesi@lsw.uni-heidelberg.de>
- Date: 28 Apr 2000 07:01:39 GMT
- Approved: tln@zedat.fu-berlin.de (drfk-mod)
- Expires: Mon, 29 May 2000 00:00:00 GMT
- Followup-to: de.rec.film.misc
- Keywords: tubbesing 2/1010 f194203
- Newsgroups: de.rec.film.kritiken
- Organization: Landessternwarte Heidelberg
- Sender: tln@zedat.fu-berlin.de (Thorsten L Nicolai)
- Xref: nr-do2.de.uu.net de.rec.film.kritiken:1040
Note: 5
In das langweilige Leben des sehr unglücklich verheirateten Zahnarztes
Oz kommt ordentlich Trubel als im Haus neben ihm der Auftragskiller
Jimmy einzieht.
Mir ist unverständlich, wie man von diesem Film sagen konnte er sei zum
totlachen. Ich habe ganze dreimal gegrinst. Von Beginn an kommt der Film
mit reichlich dümmlichem Humor
daher. Die erbärmlichen Versuche, das Publikum zum Lachen zu bringen
werden von diesem mit stummen Staunen quittiert.
Das Drehbuch führt uns von einer Wendung um die nächste ohne jemals so
etwas wie einen roten Faden aufzuweisen. Daher kommt auch niemals echte
Überraschung auf, sondern eher
Verwunderung. Zudem wirken alle Darsteller irgendwie gezwungen, als
müssten sie sich ständig überwinden diesen Kram mitzumachen. Allen voran
Matthew Perry, der steiff wie eine
Marionette durch die Gegend wankt und ab und zu einen Gegenstand
umrennt.
Ziemlich enttäuschend.
Fazit: Langweilig, vorhersehbar und überhaupt nicht lustig
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
diese und andere Kritiken unter: http://www.saschat.de