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Kritik: Magnolia
- Subject: Kritik: Magnolia
- From: Sascha Tubbesing <stubbesi@lsw.uni-heidelberg.de>
- Date: 19 Apr 2000 05:31:37 GMT
- Approved: tln@zedat.fu-berlin.de (drfk-mod)
- Expires: Sat, 20 May 2000 00:00:00 GMT
- Followup-to: de.rec.film.misc
- Keywords: tubbesing 1/986 f106133
- Newsgroups: de.rec.film.kritiken
- Organization: Landessternwarte Heidelberg
- Sender: tln@zedat.fu-berlin.de (Thorsten L Nicolai)
- Xref: nr-do2.de.uu.net de.rec.film.kritiken:1016
An den Inhalt dieses 3 Studen Werkes möchte ich mich nicht heranwagen.
Nur soviel: P.T. Anderson erzählt kurze Episoden aus den Leben
verschiedener Menschen, die auf die ein oder
andere Art mehr oder weniger mit einander verwoben sind. Herausgekommen
ist dabei ein Film der es schafft uns die Magie des Lebens an sich
vorzuführen.
Die Geschichten und die Darsteller schaffen es den Zuschauer die ganze
Bandbreite an Emotionen, die das Leben für uns bereithält durchleben zu
lassen. Dabei hat sogar Tom Cruise es
geschafft mich für wenige Momente vergessen zu lassen, dass da Tom
Cruise auf der Leinwand ist.
Durch den Film zieht sich auch eine wunderbare Musik, die Anderson
einige Male für Szenenwechsel oder Übergänge verwendet. Eine
wunderschöne Szene ist es, als alle Menschen
gerade das gleiche Lied singen, obwohl sie sich an ganz verschiedenen
Orten befinden. Das verdeutlicht sehr eindrucks- und fantasievoll die
Verbundenheit der Einzelschicksale.
Wen die Länge des Films abschreckt, dem kann ich sagen, dass die Stunden
wie im Fluge vergehen und man noch gerne den Abspann geniesst, denn so
einen Film bekommt man nur alle
paar Jahre zu sehen.
Ein Meisterwerk
Note: 1
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