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Kritik: Bats - fliegende Teufel (1999)



Bats - fliegende Teufel

Original-URL: http://www.zelluloid.de/heinz/filme97/bats.htm
Archiv-URL: http://www.zelluloid.de/heinz/imho.htm
Rating: 10%

Horror/ Thriller, USA, 1999, 91 Min., 
Originaltitel: Bats, 
Regie: Louis Morneau
Darsteller: Lou Diamond Phillips, Dina Meyer, Bob Gunton, León, 
Carlos Jacott, David McConnell, Marcia Dangerfield, Oscar Rowland 

Und schon wieder einmal werden Menschen von aggressiven Gegnern 
bedroht. Waren es in der letzten Zeit Krokodile, Vampire, Dinosaurier 
oder kopflose Reiter, so sind es diesmal Fledermäuse, die zu einer 
großen Gefahr für die Menschheit werden könnten. 

Zwei tote Jugendliche geben den Behörden ein Rätsel auf. Ihre 
aufgeschlitzten Kehlen lassen auf einen Ritualmord schließen, aber 
schon bald scheint eine andere Theorie am passendsten zu sein: es 
waren Fledermäuse, die die Leichen so zugerichtet haben.
    Sofort wird Dr. Sheila Casper (Dina Meyer), Expertin auf diesem 
Gebiet, eingeflogen, aber sie will die Theorie mordender Flugsäuger 
nicht unterstützen, denn die einzigen Arten, die solch große Wunden 
verursachen könnten, sind friedliche Vegetarier. Was sie aber nicht 
weiß: Dr. Alexander McCabe (Bob Gunton) hat eine spezielle, besonders 
aggressive Abart gezüchtet, die sich im Gegensatz zu ihren Vorfahren 
auch von Fleisch ernährt, und außerdem einen Virus in sich trägt, der 
sie, und alle anderen Fledermäuse, die sich damit infizieren, 
intelligent, und somit gefährlich für Menschen machen. Und noch mehr 
als das: wenn nicht sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, kann 
sich der Virus in wenigen Tagen in ganz Nordamerika ausbreiten! 

Die Idee, Fledermäuse als (Angst-)Gegner der Menschen zu nehmen, ist 
schon angebracht, immerhin wären diese Viecher wirklich die 
häßlichsten Lebewesen unter der Sonne, würden sie nicht nachts ihr 
Unwesen treiben. Das ist aber auch fast das Einzige, was an diesem 
Film positiv ist. Ansonsten ist der Film eine Abfolge logischer und 
wissenschaftlicher Ungereimtheiten und Unmöglichkeiten. Das mit dem 
intelligentmachenden Virus lasse ich mir ja noch gefallen, daß aber 
zwei Pole einer Stromquelle einen Kurzschluß bekommen, wenn sie an 
einen Metallzaun angeschlossen werden, weiß heutzutage wohl jedes 
Vorschulkind, offensichtlich aber nicht Autor und Regisseur dieses 
Machwerks. Mein Tip: ab in die untersten Regale in der Videothek, und 
dort auf jeden Fall stehen lassen!

heinz
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Alexander Werner Jachmann aka. Heinz

e-mail:  www@jachmann.de
URL: http://www.jachmann.de/