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Kritik: Echoes
- Subject: Kritik: Echoes
- From: "Claus Schlamadinger" <a9804531@unet.univie.ac.at>
- Date: 16 May 2000 08:20:01 GMT
- Approved: tln@zedat.fu-berlin.de (drfk-mod)
- Expires: Fri, 16 Jun 2000 00:00:00 GMT
- Followup-to: de.rec.film.misc
- Keywords: schlamadinger 26/1041 f142593
- Newsgroups: de.rec.film.kritiken
- Organization: Vienna University, Austria
- Sender: tln@zedat.fu-berlin.de (Thorsten L Nicolai)
- Xref: nr-do2.de.uu.net de.rec.film.kritiken:1071
Hallo!
Diese und viele andere Filmkritiken könnt ihr unter
http://beam.to/filmkritik abrufen. Die aktuelle Frage auf dieser Page
lautet: Welche dieser vier Fortsetzungen würdet ihr am liebsten sehen? Stirb
Lansam 4, Indy 4, Terminator 3 oder Nackte Kanone 4.....Hinsurfen und
voten.......
Echoes, USA 1999
Originaltitel: Stir of Echoes
Genre: Thriller / Horror
Laufzeit: 99 Minuten
Regie: David Koepp
Darsteller: Kevin Bacon (Tom Witzky), Kathryn Erbe (Maggie Witzky), Zachary
Cope (Jake Witzky), Illeana Douglas (Lisa)
Bewertung in der Internet-Movie-Database (www.imdb.com): 7,3
Mit "Echoes" ist jetzt die erste "Sixth Sense"-Kopie im Kino erschienen.
Kommt der Film zwar bei weitem nicht an sein scheinbares Vorbild heran, so
sorgt er aber dennoch für viel Spannung und Abwechslung.
Worum gehts?
Während einer Party lässt sich Tom Witzky (Anmeldung: Cooler Name ;-) ) von
seiner Schwägerin hypnotisieren. Was als simpler Partygag gedacht war,
entwickelt sich für Tom zum Horrortrip. Nachdem er nämlich wieder aufwacht,
hat er rätselhafte Visionen von einem toten Mädchen. Bald findet er herraus,
dass es sich hier um Samantha handelt - einem Teenager aus der
Nachbarschaft, welcher vor rund einem halben Jahr spurlos verschwunden ist.
Aber nicht nur Tom kann sie sehen, auch sein Sohn Jake kann mit ihr
kommunizieren. Egal was er probiert, die Visionen verschwinden nicht mehr
aus seinem Kopf - deshalb steigert er sich in die Sache rein um den letzten
Wunsch von Samantha zu erfüllen......
Ich meine:
"Echoes" kann durchaus gefallen, stellt er doch die "Actionvariante" von
"Sixth Sense" dar. Baut der sechste Sinn großteils auf die Vorstellungskraft
des Zuschauers, geht es hier richtig zur Sache. Hier schaut die Tote nicht
nur böse aus, sondern unternimmt auch alles, dass Tom ihr bei ihrem Problem
hilft. Das führt wiederum zu einigen schönen Schockszenen.
Die Story wird gut aufgebaut und man erfährt eine gute Einführung. Leider
ist sie allerdings an einigen Stellen sehr vorhersehbar, aber man kann sich
wenigstens auf die Schulter klopfen, wenn man auf Dinge aufmerksam wird,
bevor sie Tom erst Minuten später entdeckt. Sehenswert fand ich die
Hypnoseszene, in welcher Tom mit seinem Sessel durch den Theatersaal schwebt
und die Vision, welche er hat, die erst am Ende des Films einen Sinn ergibt.
Ziemlich sinnlos fand ich einen Handlungsstrang der aufzeigt, dass es auch
andere Personen mit den Fähigkeiten von Tom gibt. Er trug zum Geschehen
nichts bei und der Film hätte auch ohne diese Erkenntnis den selben Ausgang
genommen. So hat man den Film nur ein wenig künstlich aufgebläht, sodass man
zumindest auf eine Spieldauer von 99 Minuten gekommen ist.
Kevin Bacon ist kein Bruce Willis und Zachary Cope kein Haley Joel Osmont.
Lässt man diesen Vergleich aber beiseite, so spielen beide recht gekonnt
ihre Rollen. Und wenn die Rolle von Kathryn Erbe auch ziemlich nervend war,
so überzeugte auch sie als einer der Ohmacht nahen Ehefrau, deren Ehemann
ihr Schritt für Schritt entgleitet.
Fazit:"Echoes" ist gelungene Kinounterhaltung, aber dennoch eher nur ein
Film für zwischendurch. Durch gute schauspielerischer Leistungen macht es
Spaß den Akteuren bei ihrem Treiben zuzusehen.
Persönliche Bewertung des Films: 7/10.
Schladi
(c) Claus Schlamadinger
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Welche Fortsetzung würdest du am liebsten sehen?
Die Hard 4, Terminator 3, Indy 4, Nackte Kanone 4
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