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Kritik: Die Feuersteins in Viva Rock Vegas



Hallo!

Die Feuersteins in Viva Rock Vegas, USA 2000
Originaltitel: Flintstones in Viva Rock Vegas
Genre: Komödie
Laufzeit: 90 Minuten
Regie: Brian Levant
Darsteller: Mark Addy (Fred Feuerstein), Stephen Baldwin (Barney
Geröllheimer), Kristen Johnston (Wilma), Jane Krakowski (Betty), Thomas
Gibson (Chip Rockefeller), Joan Collins (Pearl), Alan Cumming (Gazo, Mick
Jagged)

Bewertung in der Internet-Movie.Database: unverschämte 3,8

Bereits zum zweiten Mal wurden den Feuersteins Leben eingehaucht und ins
Kino gebracht. Und genau wie beim ersten mal anno 1994 ist es ein wahres
Vergnügen dem Treiben im Felsental - und hier auch in Rock Vegas - zu
zusehen.

Worum geht's?

Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer sind überglücklich: Sie haben ihre
Abschlussprüfung bestanden und dürfen jetzt ein Leben lang im Steinbruch
arbeiten. Nur eines geht ihnen ab - etwas, was ihr Glück vollkommen machen
würde: Eine Freundin. Just zu dieser Zeit wird der kleine Außerirdische Gazo
auf die Erde verbannt und soll das Paarungsverhalten der Menschen studieren.
Und wie der Zufall so will gerät er auf Fred und Barney. Da es bei den
beiden allerdings nicht sehr viel zu beobachten gibt, treibt Gazo die beiden
an sich zu verabreden. Dies tun sie auch - nämlich mit der Kellnerin Betty
und der steinreichen Wilma. Das Glück wäre vollkommen, wäre da nicht Wilmas
geldsüchtige Mutter Pearl und ihr Ex-Geliebter Chip Rockefeller....

Ich meine:

Für alle, die den ersten Teil gesehen haben: Bitte vergesst für 90 Minuten
das im ersten Teil John Goodman und Rick Moranis Fred und Barney gespielt
haben. Tut man dies nämlich nicht, so muss man sich realtiv lange erst an
den Anblick dieser zweiten Garnitur gewöhnen. Mark Addy als Fred ist noch
akzeptabel aber Stephen Baldwin als Barney hatte über die gesamte Spielzeit
einen Blick drauf, als wäre er während der Dreharbeiten unter Drogen
gestanden.

Völlig konträr die Lage bei den weiblichen Darstellern. Hier hat man mit
Kristen Johnston und Jane Krakowski zwei gar heiße Feger mit dabei. Optisch
zwar Elisabeth Perkins und Rosie O'Donnell haushoch überlegen, aber dennoch
kommen die beiden nicht an die Performance von ihren Vorgängern heran.
Vorallem Perkins ist für mich die personifizierte Wilma Feuerstein.

Aber egal: Lässt man diese Umbesetzung der Charaktere beiseite, so bietet
"Viva Rock Vegas" wirklich alles was ein Flintstone-Fan begehrt. Der Witz,
die Steinzeit mit der Jetztzeit zu kombinieren, zieht auch hier. Da dieses
Prequel der Flintstones zu jener Zeit spielt, als Fred und Wilma zueinander
fanden, werden auch einige Fragen geklärt. Wie haben Fred und Wilma
zueinander gefunden, woher hat Fred Dino und warum ist Gazo auf die Erde
gekommen? Besonders gefreut habe ich mich auf Gazo, der ja schon in der
Zeichentrickserie Fred manchmal zum Wahnsinn getrieben hat. Ach ja und
außerdem erfährt man noch, warum die Dinosaurier jetzt wirklich ausgestorben
sind.

Fazit: Flintstones-Fans werden sich den Film sowieso ansehen, alle anderen
können ruhig einmal einen Blick riskieren - sie werden sicher nicht
enttäuscht sein.

Persönliche Bewertung des Films: 7/10.

Grüße,

Schladi

(c) Claus Schlamadinger

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