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Kritik: Familie Klumps und der verrückte Professor
- Subject: Kritik: Familie Klumps und der verrückte Professor
- From: Andreas Edler <andreas@filmfacts.de>
- Date: 2 Oct 2000 08:12:49 GMT
- Approved: tln@zedat.fu-berlin.de (drfk-mod)
- Expires: Thu, 02 Nov 2000 00:00:00 GMT
- Followup-to: de.rec.film.misc
- Keywords: edler 93/1250 f125306
- Newsgroups: de.rec.film.kritiken
- Organization: filmfacts
- Sender: tln@zedat.fu-berlin.de (Thorsten L Nicolai)
> "Familie Klumps und der verrückte Professor"
> 21.09.2000 / Residenz (Bückeburg)
Frisch gestärkt begaben wir uns erneut auf unsere Plätze um den
vermeintlich besseren Teil der Doppel-Sneak zu begutachten. Das sollte
nach dem vorherigen "El Dorado" ja ein richtiger Hammer sein, denn der
Dreamworks Zeichentrickfilm hat mir schon ausnehmend gut gefallen.
> Zum Inhalt ...
Professor Sherman Klump (Eddy Murphy) steht kurz vor der Hochzeit mit
seiner attraktiven Kollegin Denise Gaines (Janet Jackson). Doch der
leicht übergewichtige Sherman macht sich die größten Sorgen, daß sein
lange unterdrücktes Alter Ego "Buddy Love" wieder aus ihm herausbricht
und alles zunichte macht.
Und tatsächlich ... je näher der Tag rückt, desto öfter bricht es aus
Sherman heraus und Denise ist das merkwürdige Verhalten ihres Gatten in
spe von mal zu mal verdächtiger. In einem verzweifelten Selbstversuch
gelingt es Sherman das fehlerhafte "Buddy Love" Gen zu lokalisieren und
aus sich heraus zu lösen. Mit fatalen Folgen für seine Intelligenz ..
> Hmm ...
Oder so ähnlich. Die Geschichte ist hanebüchen, ohne Frage. Falsch.
Welche Geschichte? Ich war nicht begeistert, als ich realisierte, daß da
gleich Eddy Murphy auf der Leinwand erscheinen würde - und das auch noch
in mehrfacher Ausführung. Doch die Maske fand ich dann schon recht
beeindruckend. Die komplette Klump-Familie wird von Murphy gespielt und
ich kann mir vorstellen wie nervig die Vorbereitung auf die einzelnen
Drehtage gewesen sein muß.
Aber: Das war's auch schon. Mehr kommt nicht! Das Buch ist u.a. von Steve
Oedekerk, der ja auch 1996 für den ersten Teil mit verantworlich
zeichnete (ich hörte, der soll besser sein). 1997 führte er Regie beim
wirkich witzigen "Nothing to loose". Wie er auf das Buch von "Der
verrückte Professor 2" kam, wird sein Geheimnis bleiben. Wahrscheinlich
ist ein Scrabble Spiel vom Tisch gefallen.
Selten habe ich so einen Schwachsinn gesehen. Aus irgendeinem Grund
bewegt sich der Humor auf so niedrigem Fäkalniveau, daß eine Kläranlage
Probleme mit der Entsorgung hätte. Witze über Randgruppen sind manchmal
lustig und ich bin beileibe kein Verfechter einer unbedingten "political
corectness", aber soetwas muß nicht sein.
Im nachhinein wundert mich an diesem zweiten Teil der Sneak nur eines:
Warum habe ich es nicht wie gut die Hälfte aller Besucher gemacht und bin
gegangen? Wahrscheinlich weil mir dann die nette Entschädigung an der
Kasse entgangen wäre ... mjamm ... lecker ;-) Es will schon was heißen,
wenn man nach dem Film mit Leckereien besänftigt werden muß! *g*
Andreas
--
andreas@filmfacts.de ICQ: 4133249 http://www.filmfacts.de
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There's always a bigger fish! letztes Update: 01.10.2000
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