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Kritik: Den einen oder keinen
- Subject: Kritik: Den einen oder keinen
- From: "Tuvok" <tuvok.richie@chello.at>
- Date: 29 Oct 2000 07:21:04 GMT
- Approved: tln@zedat.fu-berlin.de (drfk-mod)
- Expires: Wed, 29 Nov 2000 00:00:00 GMT
- Followup-to: de.rec.film.misc
- Keywords: tuvok 8/1293 f047792
- Newsgroups: de.rec.film.kritiken
- Organization: Customers chello Austria
- Sender: tln@zedat.fu-berlin.de (Thorsten L Nicolai)
- Xref: businessnews.de.uu.net de.rec.film.kritiken:1322
Den einen oder keinen
Irgendwie finde ich gar keine richtigen Daten über diesen Film.
Wahrscheinlich ist diese Version von
" Vom Winde verweht " für Obdachlose, mit einem Schuß " Auf immer und Ewig "
gar nicht mal so beliebt, wie man glaubt.
Der Typ der die Hauptrolle spielt FREDDIE PRINZ JR: sieht irgendeinem
anderen Schauspieler ähnlich, ich weiß nur nicht welchem.
Aber nun zur Kritik. Da kommt man sich vor, als würde ein Student, der der
Sohn von TIM ALLEN
Sein könnte, bei PAUL BOCÜS in die schule gegangen zu sein, während die
ganze Zeit " Hör mal wer da hämmert " abläuft.
Ein nettes Mädchen aufzureißen ist ne eine Sache, ne Prinzessin zu bekommen
ne ganz andere, und hier wird eben gezeigt wie.
Ganz einfach, du studierst, gehst einfach in ein Studentenlokal, suchst dir
ein nettes Mädchen aus, während dein Pornofilmdrehender Freund, sich ne
Ficktussi aussucht, und du sprichst sie an.
Man kann direkt spüren wie sehr man sich die Flugzeuge im Bauch verwehren
muß, um sich nicht in die Leinwandschönheit JULIA STILES zu verknallen. Die
ist doch aber auch süß, und so ne Mischung zwischen
DREW BARRYMORE und SANDRA BULLOCK mit nem Schuß, THERESA ORLOWSKI.
Mann so wünscht man sich die Freundin. Wie schön ist es doch das 1. X mit 12
oder 25 einen Kuß zu bekommen, wie schön ist es doch über die tiefergreifend
schürfende Frage nachzudenken, was mach ich mit meinem Unterleib, wenn ich
ein Mädchen sehe ? Was ist Liebe ? Wie schmecken Gurken mit Schlagsahne ?
Wie schön ist es doch in einem Schneemobil über den Regenbogen zu düsen,
während seine Freundin hinten am Rücksitz sitzt und Tom Jones spielt ?
Leider ist da von dem ganzen nichts zu spüren. Nicht viel zumindestens. Die
Dialoge plätschern einige Male dahin, die Julia, wirft sich dem
Hauptdarsteller um den Hals, und kein Mensch glaubt das das so schnell geht,
oder doch ? Na dann Ihr Jungs, ab nach Amerika, einen Hochschulabschluß
schnappen, lernen bis die Ohren rauchen, und dann ne Blondine suchen mit nem
Einzelzimmer, verliebt euch in sie, fahrt um die Welt, und wenn Ihr noch
Glück habt berühmte Eltern zu haben, seid Ihr für alle Zeit von den
Problemen der Normalsterblichen erlöst.
Die 2 landen bald im Bett, und es ist einfach so ein schönes Gefühl, wenn
seine Freundin daneben sitzt, und man hat nicht nur den Arm um Ihre Schulter
geschlungen, sondern auch um ein paar andere wichtige Körperteile. Leider
kommt aber da nicht so viel Freude auf wie erwartet, weil das ganze einfach
nicht so ganz lustig, oder spannend ist, wie er es hätte sein sollen.
Wie es der Regisseur gewollt hatte. Die 2 Streiten sich und das ganze ist
eben so gedreht, als würde der Zuseher der bedeutende sein dem diese
Geschichte erzählt wird, als würde man vor " Universum " sitzen, oder man
würde sich " Talk im Turm " angucken, und müßte 92 Minuten Anteil nehmen an
dem Geschehen von 2 hübschen Teenager, die nie im Leben so jung sind, wie
sie im Film waren.
Irgendwie denkt man aber mit den beiden mit, fühlt mit Ihnen und einer Tonne
Taschentücher den Schmerz der Trennung, wie Frauen gemein sein können,
denkt, wie stark sie sind, und wie fürchterlich grausam sie sein können, und
überlegt wieso der Mann eigentlich am allen Schuld sein soll ?. Ja die Frau
und die Rippe, Tja, Diebstahl lohnt sich eben nicht.
Aber sie finden wieder zusammen, viel wird geküßt, und viel geschlafen, in
Rückblenden fliegen so Teillebensfetzenberichte herum, und versinnbildlichen
die Anschauung einer Jungen Liebe, wie sie anfing, und wie alles seinen
Ursprung nahm.
Das andere Geschlecht, das böse ohne dem man nicht leben kann. Partys werden
geschmissen und man fühlt sich wie auf einer Mixtur zwischen " Bachelor Boum
" und " La Fete Porkys - Party " während " Hilfe die Amis kommen " läuft,
das sich mit dem Videorecorder in die Fluten von " Verrückt nach Mary "
springt, oder zumindestens dessen kleine Analphabeten schwester.
Irgendwie bleibt der Eindruck zurück nach dem Film, seine Freundin mal
wieder geküßt zu haben, doch eine packung Tempo Tücher zuviel dabei gehabt
zu haben, und einige Male gegähnt zu haben.
Trotzdem sehr empfehlenswert, wenn man wirklich alles sehen will, und am
liebsten Romanzen hat, wie
" Rosamunde Pilches - Usw.Geschichten " oder was weiss ich.
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