[Subject Prev][Subject Next][Thread Prev][Thread Next][Subject Index][Thread Index]
Kritik: Good Vibrations - Sex vom anderen Stern
- Subject: Kritik: Good Vibrations - Sex vom anderen Stern
- From: "Tuvok" <tuvok.richie@chello.at>
- Date: 29 Oct 2000 07:21:38 GMT
- Approved: tln@zedat.fu-berlin.de (drfk-mod)
- Expires: Wed, 29 Nov 2000 00:00:00 GMT
- Followup-to: de.rec.film.misc
- Keywords: tuvok 34/1319 f193036
- Newsgroups: de.rec.film.kritiken
- Organization: Customers chello Austria
- Sender: tln@zedat.fu-berlin.de (Thorsten L Nicolai)
- Xref: businessnews.de.uu.net de.rec.film.kritiken:1348
Good Vibrations - Sex vom anderen Stern
Oder wie fickt E.T. ne Erdenbraut, wenn er ein Penisimplantat hat. Der Film
fängt ganz normal an wie jeder andere Film, mit einem Schriftzug. Die Story
ist simpel. Ein in einer komischen Welt lebender Humanoder
Ausserirdischer, menschenähnlicher Mann, versucht aufgrund eines
Rachsüchtigen Herrscherbefehls
die Erde zu unterwerfen, nachdem er sich in das Paarungsverhalten der
Erdenbürgerinnen eingelebt hat.
Er kommt dann auf die Erde, indem er durch ein Flugzeug rast, und versucht
in kurzer Zeit ne Tussi flachzulegen, um ein Kind zu zeugen, das dann auf
dem Planeten X oder so, großgezogen werden soll.
Diese Rasse hat sich durch extragroßspuriges Klonen, von jeder Emotion
befreien.
Als würde " Flash Gordon 2 - Die Schande des Universums " auf " Tarzoon
Schande des Dschungels " treffen, und dann " Matrix " flachlegen, während "
Brazil ", Star Treck - The Original Series " einen bläst, und dann noch
kommt die Haushälterin " Galaxy Quest " dazu, und zertrümmert ein
Teevervice von " Gattaca " und kriegt Probleme mit " Das Schweigen der
Hammel ". Naja oder so ähnlich. Dazu noch ein bißchen
" Das merkwürdige Liebesleben der Erdbewohner " und fertig ist ein
Ultraeigenartiger Filmmix.
Der Typ den der Typ spielt, also der Schauspielende Alien, in Menschenform,
der durch die Naes ein Halogenlicht erscheinen lassen kann, wird von JOHN
GOODMAN verfolgt, dem natürlich keiner glaubt.
HAROLD ( gespielt von Gary Shandling ), ist so ein netter Typ, der absolut
nichts mit Ehre, Romantik, Liebe, anfangen kann, und versucht, sich mal
langsam in das Absolut Komplexe psychotisch Psychoanalytische Liebesleben
einer Erdverbundenen Romantischen Ayurvedaanhängerin zu versetzt.
Die Frau wird gespielt von ANNETTE BENNING - Susan Hart, die mal eine
Alkoholikerin war, und trotz Ihres überaus süßen Charmanten Lächelns, nie
den richtigen abbekommen hat, und somit, wegen Ihrer schnell ablaufenden
Biologischen Uhr, einen Kleinen Vorgeschmack auf Torschlußpanik bekommen
hat.
Die ist ja wirklich die Süsse in Person, was die mit dem alles mitmacht,
ständig Geduldig, willigt sie nach einem kurzen Essen, einer Heirat in Las
Vegas ein, und sie bleibt auch bei ihm, wird trotz langer Ungeduld
schwanger, und bekommt fröhlich krächzend, schimpfend nach 3 Monaten Ihr
Baby.
HAROLD biegt ab auf Planet X und erzählt von seinen Erlebnissen, und wie man
Erdenfrauen behandelt, das man nicht immer nur so tut als ob man zuhört, und
das die Schuhbekleidung auch nicht immer das wichtigste ist. Ich saß da und
habe ehrlich sehr oft gelacht, und irgendwie ist das dumm, wenn man mit
einer weiblichen Humanoiden ins Kino geht, die man lange genug kennt, und
dann an den falschen Stellen lacht, weil man da irgendwie versucht, sich
nach kurzer Zeit einen Urologen beizuwünschen, da man da in seinen
Familienjuwelen einen stechenden Schmerz verspürt, der dann kam, als ich ein
Wow, Oh, wie schön, und Wahnsinn, lauthals in den Publikumssaal ging, als
eine Paarungsbereite, sehr hübsch angezogene Dame, stolz das Fersenbein
schwingend, den Versicherungssaal beschritt, um mit PERRY ( Harolds blöder
Kumpane nur aufs Vögeln bedacht ), durchzuvögeln, im Tresor. Irgendwie kam
da in meinen tiefen Gedanken, die Idee hoch, daran zu denken wie die Frau
von Perry, hübsch bis in den letzten Knochen, den unter Ihrem Guccikleid
aussieht, was sich in einem Optisch perfekten, sehr geschulten Auge
festgelegt hat, was aber meine Mitkinogängerin nicht ganz so guthiess. Naja
wie Frauen halt sind. Man ist da streng an medizinisch anatomischen
Körperformationen interessiert, um sich insgeheim für das Inskripieren zum
Medizinstudium vorzubereiten, und es wird einem übelgenomen. HAROLD landet
dann oben, indem er das Kind gestiebizt hat, worüber sich seine
Genetogefährtin sehr geärgert hat, und flüchtet wieder mit dessen, als er
sah, das ein Emotionsvolles, von der erde mitgebrachtes
Gefühlsduselliebesdaseinbsbestimmungsleben nicht so gut ist, für eine
Gesellschaft die alles versucht zu verhindern, und Entdeckt Marxistisch
kommunistisch faschistoide Auswüchse, und flieht mit dessen Balg wieder zur
Erde, mit Hilfe einer Überlichtschnellen Kugeltransportmethode, die aufgrund
von Tachyonenwellen durch den Raum flieht. Das Happy End ist wieder so
richtig nett, schon oft dagewesen, auch nichts besonderes, aber es rettet
eine teilweise durchzechte Langweiligkeit, von 65 % der 98 Minuten.
Man merkt hier so richtig die niederen, abartig, nicht sehr liebevollen,
Mastschweinisch pervers männlich und weiblichen lüsternen Gedanken, und
Ekelüberzogen wendet man sich, zum Glüchwunsch der Freundin, davon ab, um im
Geheimen die Antatomiestunde weiterzuleben, und lacht noch mehr über HAROLDS
brummenden Penis.
64,?von 100