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Diverse: 20th Brussels Fantasy Film Festival
- Subject: Diverse: 20th Brussels Fantasy Film Festival
- From: Moritz Muehlenhoff <jmm@Informatik.Uni-Bremen.DE>
- Date: 3 Apr 2002 11:11:00 GMT
- Approved: tln@zedat.fu-berlin.de (drfk-mod)
- Expires: Sat, 04 May 2002 00:00:00 GMT
- Followup-to: de.rec.film.misc
- Keywords: muehlenhoff 2/1934
- Newsgroups: de.rec.film.kritiken
- Organization: Universitaet Bremen, Germany
- Sender: tln@zedat.fu-berlin.de (Thorsten L Nicolai)
- User-agent: slrn/0.9.7.3 (Linux)
- Xref: read.news.de.uu.net de.rec.film.kritiken:1977
20th Brussels International Festival of Fantasy, Thriller and Science
Fiction Film
Alles 100% Spoiler-frei. Dass mir die Filme im Schnitt besser gefallen
haben als der typische Qualitaets-Schnitt von Filmen liegt nicht
zuletzt daran, das gerade bei den Non-US-Produktionen die Schlechten
den Weg nicht ins Ausland finden und die meiste Zeit die Auswahl
zwischen zwei Filmen moeglich war, ich also Filme, die mir wahrscheinlich
nicht so zugesagt haetten vermieden habe.
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Aka Kage [Red Shadow] (Japan 2002, Jap. OF mit engl. UT, Nied. und Fr. auf
LED)
Inh: Red Shadow, Blue Shadow und Aska, die letzten Ninjas aus dem Shadow-Clan
treten gegen den Negoro-Clan an, der eine geheime Wunderwaffe entwickelt.
Schnelle, laute Action, die sich nicht uebermaessig ernst nimmt. Nett.
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Arachnid (Spanien 2001, Engl. SF mit fr. UT)
Inh: Expedition in Urwald + Monsterspinnen = Aerger
Ich bin nach einem Drittel eingeschlafen, aber man hat mir versichert, das der
Rest genauso schlecht, langweilig und billig war wie der Anfang.
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Bunuel and King Solomons Table (Spanien, DE, Mexico 2001, Span. OF mit engl.
UT, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Luis Bunuel, Salvador Dali und Federico Garcia Loca (grosser spanischer
Dichter) machen sich im Toledo der 30er(?) Jahre auf die Suche nach einem
Spiegel, der den Blick in Vergangenheit und Zukunft oeffnet.
Der neueste Film von Altmeister Carlos Saura ist vollgestopft mit Details
und ausserordentlich unterhaltsam. Die Story folgt keiner wirklich sinnvollen
Handlung, aber das muss auch nicht sein. Auf jeden Fall ansehen, auch wenn
vielleicht nicht jeder etwas damit anfangen kann.
Achtung: Am Anfang unbedingt mitzaehlen wieviele Produktionsfirmen beteiligt
sind, es muessen weit ueber ein Dutzend Logos sein, die eingeblendet werden.
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Chuen jik sat sau [Full Time Killer] (China 2001, Kant./Jap./Engl. OF mit engl.
UT, Fr. auf LED)
Inh: O und Tok kaempfen beide um die Ehre der Killer Nr. 1 der Hongkonger
Unterwelt zu werden.
Wow, das knallt und zwar auf eine angenehme Art und Weise. Der laut IMDB
fuenft-letzte Film von Johnnie To (kein Wunder bei dem Outout) verbindet
die extrem eleganten Shootouts ala 'The Mission' mit der hintergruendigen
Charakterentwicklung von 'Running out of Time'. Unbedingt angucken.
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Danjeokbiyeonsoo [The Legend of Gingko] (Suedkorea 2001, Korean. OF mit
engl. UT, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Die Staemme der Hawks und der Volcanos befehden sich schon seit langem.
Inmitten des Machtkampfes steht Bi, die Tochter eines Volcano-Fuehrers und der
Matriarchin der Hawks, und die beiden Volcano-Krieger Dan und Yuk.
Mit "The Gingko Bed" hat das eigentlich ueberhaupt nichts zu tuen, es ist nur
lose als Prequel angelegt. Macht aber auch als eigenstaendiger Film trotzdem
grossen Spass, sollte man sich nicht entgehen lassen.
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Dead or Alive II: Birds (Japan 2001, Jap. OF mit engl. UT)
Inh: Zwei Killer auf der Flucht vor der Yakuza und der Polizei entdecken,
das sie Jugendfreunde sind und besinnen sich auf ihrer Heimatinsel auf
ihre Jugend zurueck.
DOA2 ist anders als der erste Teil, weniger stylisch, ruhiger, mit mehr
Charaktertiefe und auch die Story hat keinen Anknuepfungs-Punkt an DOA1.
Nichtdestotrotz ist DOA2 ein guter Film, mit einigen genialen Ideen und
viel Unterhaltungswert.
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Dog Soldiers (UK 2001, Engl. OF mit fr. UT, Nied. auf LED)
Inh: Ein Squad Soldaten in der schottischen Wildnis im Kampf gegen Werwoelfe.
Unterhaltsame Action mit guten SFX, die allerdings nicht gerade den Verstand
fordert. Mir ist voellig schleierhaft, warum das sowohl den Jury- wie auch
den Zuschauer-Preis gewonnen hat.
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Donnie Darko (USA 2001, Engl. OF mit fr. UT, Nied. auf LED)
Inh: Donnie ist ein Teenager mit duesteren Visionen, in denen ein
Hasenmonster im erscheint und der versucht sein Leben zu meistern.
Sehr origineller Komoedien-, Drama- und Teenager-Highschool-Mix, vielleicht
nicht so gut wie die Bewertung der IMDB (Platz 209!), aber sehr sehenswert.
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Don't Ask, Don't Tell (USA 2001, Engl. OF)
Inh: Das Pentagon experimentiert mit einer Bombe namens 'Enola Gay Basher',
um die Homosexualitaet in ihren eigenen Reihen zu bekaempfen. Dummerweise
geht das ganze schief.
Aus einem 50er SciFi-Trash-Film (Killers from Space) wurde durch neu
einfuegte Dialoge und Szenen ein wirklich lustiges Trash-Filmchen
gemacht. Sehr unterhaltsam das ganze.
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Down (Niederlande 2001, Engl. OF)
Inh: Ein Fahrstuhl ist durch einen faustischen Pakt besessen und bringt
reihenweise Passagiere um.
Das Original "De Lift" soll noch erheblich besser sein, habe ich mir sagen
lassen, aber auch das Remake ist unterhaltsamer Trash mit vielen lustigen
und spannenden Momenten.
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Espinazo del Diablo [The Devil's Backbone] (ESP/MEX 2001, Span. OF mit fr. UT)
Inh: Spanien im 36er-Buergerkrieg: Der 12jaehrige Carlos trifft in einem
einsamen Waisenhaus ein. Nachts erscheint ihm der Geist eines Jungen und
warnt ihn vor einer aufkommenden Katastrophe.
Auch wenn ich die Dialoge nur grob verstanden habe (Span. reicht nicht fuer
das Alltagstempo der Einheimischen, Fr. unter der Nachweisgrenze) ist das
ein hervorragend gemachter eleganter Horrorfilm des Autors, der auch schon
'Mimic' gedreht hat.
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E.T. the Extraterrestrical 20th Anniversary Editon (USA 1982/2002, Engl. OF mit
nied. und fr. UT)
Inh: Jaja.
Mir ist zwar kein Unterschied zur alten Fassung aufgefallen, aber ET ist
auf jeden Fall nicht schlechter geworden. Erstaunlicherweise lief keine
niederlaendisch oder franzoesisch gedubbte Fassung, obwohl der Saal voller
Kinder war. Und in Deutschland fuehlen sich sogar Erwachsene mit UTs
ueberfordert...
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Electric Dragon 80000 Volt (Japan 2000, Jap. OF mit engl. UT)
Inh: In Dragon Eye wurden in seiner Kindheit die reptilischen Urinstinkte
durch einen Stromschlag geweckt. Sein Gegner ist Thunderbolt Buddha, der
in seiner Kindheit von einem Blitz getroffen wurde.
Der Soundtrack ist nett, aber mehr auch nicht. Hat mir ueberhaupt nicht
gefallen, hektisch und ohne sinnvolle Handlung.
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The Fall of the Louse of Usher (UK 2001, Engl. OF, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Der Rocksaenger Usher wird schuldig gesprochen seine Frau ermordet
zu haben und wird in die psychatrische Klinik des wahnsinnigen Dr. Calahari.
'Fall of the Louse of Usher' wurde von Ken Russell und einigen Freunden in
Eigenarbeit in seinem eigenen Haus, da eine anstaendige Finanzierung
gescheitert war. Das Ergebnis ist krude, freakig und sehr unterhaltsam.
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Ghosts of Mars (USA 2001, Engl. OF)
Inh: Im 23. Jahrhundert soll ein Transportteam einen Gefangenen abholen und
wird von den Kraeften der Mars-Geister attackiert.
Edel-Trash, nicht besonders gut, aber auch nicht stoerend. Auffallend guter
Soundtrack, mal wieder von Carpenter persoenlich kreiert.
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The Happiness of the Katakuris (Japan 2001, Jap. OF mit engl. UT)
Inh: Die Katakuri-Familie (Sechs Personen ueber drei Generationen) versuchen
ein Gasthaus in den Bergen zu etablieren. Die ersten drei Gaeste sterben
bei einem Unfall und einem Selbstmord und werden hinter dem Haus beerdigt
um Aerger und einen schlechten Ruf zu vermeiden. Dummerweise stehen dem
ganzen das Wetter und auch die Polizei entgegen.
Genial, einfach grossartig. Das ganze ist als eine Art Musical ausgelegt,
so das phasenweise der Verlauf der Handlung von den Schauspielern gesungen
wird (tw. sogar mit Karaoke-Zeile), ausserdem wird der Plot stellenweise
mit Knetgummi-Figuren fortgefuehrt! Sehr unterhaltsam, sollte man sich
nicht entgehen lassen.
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He died with a Felafel in his Hand (AU/IT 2001, Engl. OF mit fr. UT)
Inh: Das Leben eines Moechtegern-Schriftstellers in drei verschienenden WGs.
HDWAFIHH hat eigentlich keine sinnvolle Handlung mit rotem Faden, sondern
ist in erster Linie eine Ansammlung skurriler Typen und witziger Dialoge.
Das macht er aber sehr gut. Schoener Indie-Streifen.
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Hogogurai Mizu No Sokugara [Dark Water] (JAP 2001, Jap. OF mit engl. UT,
Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Die frisch geschiedene Yoshimi zieht mit ihrer Tochter Ikuko in eine
neue Wohnung. Leider tropft permanent Wasser durch die Decke und es findet
sich immer wieder eine rote Tasche eines Maedchens, das vor zwei Jahren
spurlos verschwunden ist.
Ein schoener Horrorfilm der Ring-Macher, sehr spannend ohne ueberfluessige
Schockeffekte.
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Hundstage (Oesterreich 2001, "Deutsche" OF mit engl. UT)
Inh: Ein Sicherheitsfachmann auf der Jagd nach einem Vandalen, eine Lehrerin
die einem schwierigen Halbweltler verfallen ist, ein Paar mit einem schweren
Beziehungsproblem, eine aufdringliche Anhalterin und ein eigenwilliger alter
Mann verleben einige heisse Sommertage in einem Wiener Vorort, wo sich ihre
Wege kreuzen.
Ein toller, sehr dichter und rauher Film, der laut Katalog mit
Laiendarstellern und ohne Dialog-Skript ueber drei Jahre hinweg gedreht
wurde. Allerdings kann man den Sinn der Dialoge nur erahnen, ich habe
die meiste Zeit die englischen Untertitel mitgelesen.
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Iki Jigoku [A Living Hell] (Japan 2000, Jap. OF mit engl. UT)
Inh: Die alte Frau Chiyo und ihre autistische Tochter sind die einzigen
Ueberlebenden eines Familien-Massakers und werden von Verwandten aufgenommen.
Der Sohn der Familie besteht aus dem Vater, dessen Tochter und zwei Soehnen,
von denen einer, Yasuto, im Rollstuhl sitzt. Wenn Yasuto nachmittags mit
den beiden Gaesten allein beginnen diese ihn zu quaelen und zu foltern.
Vom Thema aehnelt das ganze 'Visitor Q' von Takashi Miiki, allerdings ist
die Umsetzung deutlich drastischer und verstoerender als bei VQ. Fuer eine
umfassendere Wuerdigung muesste man aber wahrscheinlich mehr ueber den
aktuellen Zustand der japanischen Gesellschaft wissen, als man in der
deutschen Presse erfaehrt. Trotzdem einen Besuch wert.
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Inugami (Japan 2001, Jap. OF mit engl. UT, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Miki, die ihren Lebensunterhalt als Papierschoepferin in den japanischen
Bergen bestreitet wird mit der Last des Fluches belastet, der nach Ansicht
der Einwohner auf den Frauen ihrer Familie, den Bonomiyas, liegt.
Visuell sehr beeindruckend und auch inhaltlich klasse, stellenweise etwas
ueberladen, aber auf jeden Fall sehenswert. In Japan und auf der Berlinale
offensichtlich nicht besonders gut angekommen, schade eigentlich.
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Kakashi (Japan 2001, Jap. OF mit engl. UT, nied. und fr. auf LED)
Inh: Auf der Suche nach ihrem verschwundenen Bruder faehrt Kaoru in ein
einsames Dorf in der japanischen Einoede, in dem Vogelscheuchen (Kakashis)
das Dorfbild dominieren und die Einwohner merkwuerdig feindlich reagieren.
Nur Sally (Grace Ip) unterstuetzt sie bei der Suche nach ihrem Bruder.
Ein toller Film, spannend und sehr elegant inszeniert.
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Kat (DK 2001, Daen. OF mit engl. UT, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Die Katze einer Jura-Studentin ist durch eine verunglueckte Seance
besessen und greift wahllos Menschen an.
Brutaler Tierhorror mit einigen komischen Szenen, wobei man sich nicht
abschliessend sicher sein kann, ob un- oder freiwillig. Nicht besonders
spannend und nur leidlich unterhaltsam.
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Koroshiya Ichi [Ichi the Killer] (Japan 2001, Jap. OF mit nied. und fr. UT)
Inh: Yakuza-Boss Anjo ist mit 100 MegaYen verschwunden und seine Maenner
suchen ihn.
Vielleicht ist mir durch das eingeschraenkte Text-Verstaendnis die wahre
inhaltliche Brillanz dieser Manga-Verfilmung von Takashi Miike verborgen
geblieben, aber 'Ichi' konnte ich nicht besonders viel abgewinnen.
Der Film ist exzessivst brutal (der Anfuehrer von Anjos Maennern und
die Hure, bei der Anjo war, bevor er verschwunden war, sind extrem
masochistisch und auch Sadisten finden sich an allen Ecken und Enden,
was zum Anlass genommen wird staendig Menschen in Grossaufnahme mit
allen Details zu foltern) und spart sich keine Gore-Szene aus (z.B.
Zunge abschneiden, Arme abtrennen etc).
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Kung Pow: Enter The Fist (USA 2002, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Spoof-Comedy auf Martials-Arts-Filme
Man hat einen 70er Martial-Arts-Film (Savage Killers) genommen, neu
synchronisiert und veralbert Martial-Arts-Filme. Die versammelten Gags
haben Potential fuer einen guten Kurzfilm, bloederweise geht Kung Pow
aber 100 endlose Minuten. Nur daemliche flache Gags, fuer die sich sogar
Hallervorden schaemen wuerde und die Bullet-Time-Referenz an Matrix darf
auch nicht fehlen (GAEHN). Es erinnert unangenehm an 'Scary Movie 2', den
ich in der Sneak "erleben" durfte. Finger weg!
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Making A Killing (UK 2001, Engl. OF)
Inh: Jake, Vic und Sarah planen einen fingierten Mord, um eine Lebensver-
sicherung zu kassieren. Ein Netz von Verrat und Gegenverrat baut sich auf.
MAK ist ein Erstlingswerk des britischen Regisseurs Ryan Lee Driscoll und
so neu, das es momentan noch nicht einmal in der IMDB verzeichnet ist.
Auch wenn leider nur auf Beta gedreht ist MAK erstklassig und professionell
gemacht und voll von schwarzem Humor.
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The Mothman Prophecies (USA 2001, Engl. OF mit nied. und fr. UT)
Inh: Die Frau eines Journalisten (Richard Gere) stirbt nach einem Auto-
unfall an den Folgen eines mysteriosen Tumors. Zwei Jahre spaeter wird
dieser von dem Unfall und der mysteriosen Zeichnung eines gefluegelten
Wesens eingeholt, die seine Frau hinterlassen hat.
Sehr schoener, stimmiger Thriller, bei dem nicht einmal der Hauptdar-
steller stoert. Angeblich basiert das sogar auf der Realitaet, was ich
aber nicht so ganz glauben kann.
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My Kingdom (UK/Irland/USA 2001, Engl. OF mit fr. UT)
Inh: Nach einem toedlichen Attentat auf seine Frau verteilt einer der Paten
der Liverpooler Unterwelt sein Geschaeft an zwei seiner drei Toechter, was
zu einem Kampf untereinander und gegenseitigem Verrat fuehrt.
Diese entfernte Shakespeare-Adaption (King Lear) fesselt vor allem durch
das gelungene Setting (Liverpool ist erheblich weniger glanzvoll als das
New York/Vegas/etc. des Godfathers) und die schauspielerische Leistung
von Richard Harris als alternde Pate Sandeman.
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Orphan (USA 2001, Engl. OF)
Inh: Ein Killer verspricht dem Opfer, das er getoetet hat, auf dessen
Tochter Anna aufzupassen, die allerdings nicht unerhebliche Rachegedanken
hat, aber nichr weiss wer ihren Vater getoetet hat.
Ein wirklich toller Independant-Film mit tollen Darstellern, dem man sein
winziges Budget von 25k$ nie ansieht. Auf jeden Fall einen Blick wert, wenn
man die Gelegenheit dazu bekommen sollte.
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Pistol Opera (Japan 2001, Jap. OF mit engl. UT)
Inh: Die Killerin 'Stray Cat', in der internen Rangliste der Killer-Gilde
auf Platz 3 wird in die internen Kaempfe untereinander um Platz 1 hinein-
gezogen, in dem sie niemand trauen kann.
Der Film von Sejuin Suzuki ist ein Remake seines eigenen Films 'Koroshi No
Rakuin'(engl: Branded to Kill, dt: Beruf Moerder). Ich kenne das Original
nicht, aber das Remake hat mir sehr gut gefallen. 'Pistol Opera' ist extrem
stilisiert bis ins letzte Detail, aber wenn man bereit ist sich darauf
einzulassen wird man damit sehr gluecklich.
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Repli-Kate (USA 2001, Engl. OF, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Durch einen Unfall wird die huebsche Journalistin Kate in einem Genlabor
kloniert und der Klon mit vermeintlich maennlichen Vorlieben wie Football,
Bier und Instant-Sex konditioniert, was zu einem Haufen Verwirrung fuehrt.
Einigermassen witzig, kann man sich ansehen, kann man aber auch lassen.
Nicht so pubertaer wie man nach der Inhaltsbeschreibung vermuten koennte.
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Revelation (USA 2001, Engl. OF, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Ein Kryptograph und eine Alchemistin kabbeln sich mit dem Templerorden
um ein umheimlich maechtiges Relikt, das Loculus, mit dem man die Welt
zerstoeren oder auch retten kann.
'Revelation' moechte so eine Art 'Indiana Jones 4' sein, ist aber schlicht
und ergreifend nur schlecht gemacht, langweilig und mit strunzdummen
Dialogen. Nur Udo Kier als oberster Steintempler rettet ein bisschen was
aus der Tristesse.
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Say Yes (Suedkorea 2001, Korean. OF mit engl. UT, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Ein Paar in den Flitterwochen wird von einem mysterioesen Fremden
verfolgt und angegriffen.
Spannend und brillant gemacht, vielleicht nicht innovativ aber sehenswert.
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Series 7: The Contenders (USA 2001, Engl. OF, nied. und fr. auf LED)
Inh: Sechs Kandidaten nehmen an einer fiktiven Reality-TV-Show teil, in der
sie sich in der ganz normalen Zivilisations-Umgebung gegenseitig umbringen
sollen, bis nur noch der Sieger ueberlebt.
Der ganze Film ist im Stil der Show gehalten, inkl. Reporter-Kommentar und
Teasern fuer die Werbebloecke, das macht es auf Dauer etwas anstrengend, aber
das Resultat ist durchaus beeindruckend, auch wenn es zum Ende anstrengend
plakativ wird.
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Shilje sangwhang [Real Fiction] (Korea 2000, Kor. OF mit engl UT)
Inh: Ein Strassen-Portrait-Zeichner raecht sich an allen, die ihn in der
Vergangenheit gedemuetigt haben, wobei die Grenzen zwischen Fiktion und
Realitaet fliessend sind.
Wirklich toller Film des Regisseurs von 'The Isle', der auch anwesend war
und erzaehlte, das sein Film mit 8 Film- und 3 Dutzend Digital-Kameras
innerhalb von 3 1/2 Stunden gedreht wurde!
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Superstition (IT 2002, Engl. OF, Nied. und Fr. auf LED)
Inh: Nachdem das Bett mit dem Baby aus das sie aufpassen sollte in Flammen
stand wird Julie als brandstiftende Moerderin angeklagt und in der Presse
eine Jagd auf sie aufgenommen, in der sie als Hexe dargestellt wird. Der
junge Strafverteidiger Antonio nimmt sich ihrer an und versucht die drohenden
20 Jahre Haft von ihr abzuwenden.
Laut Film gilt in Italien die Unschuldvermutung im umgekehrten Sinne. Zutrauen
wuerde ich es ihnen ja; anyway 'Superstition' ist ein leidlich spannender
Gerichts-Thriller mit einigem Esoterik-Heiopeio, aber im grossen und ganzen
ertraeglich.
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The Third Circle (AU 2001, Engl. OF mit nied. UT)
Inh: Eine teuflische Holzhuette terrorisiert Lynn und ihre drei Kinder.
Klingt bescheuert, was? Ist es auch, sogar ganz gewaltig. Jede Menge peinliche
Szenen mir viel Pentagramm-Spuk, unfreiwilliger Komik und miese SFX.
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Trouble Every Day (Frankreich 2001, Engl/Fr. OF mit fr. UT)
Inh: Ein Paar in den Flitterwochen und gefaehrliche Experimente, die bei
Menschen Kannibalismus hervorrufen.
Klingt vielleicht trashig, ist es aber nicht besonders. Bislang haben mir alle
Filme mit Vincent Gallo gefallen, die ich gesehen habe und dieser macht da
keine Ausnahme. Tolle Atmosphaere.
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T.T. Sindrom [T.T. Syndrome] (JUG 2001, Serbische OF mit engl. UT)
Inh: Zwei Paerchen, zwei Dealer, ein Stadtstreicher, ein Professor und ein
Toiletten-Paechter-Ehepaar werden in einem alten versifften tuerkischen Bad
eingeschlossen und dort von einem brutalen Moerder reihum abgeschlachtet.
Ein sehr roher, schmutziger, konsequenter und brutaler Slasher. Unterhaltsam.
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Tuno Negro (Spanien 2001, Span. OF mit engl. UT, nied. und fr. auf LED)
Inh: Studenten der Hochschule von Salamanca werden von einem maskierten
Tuno-Barden massakriert, der Killer hat er hier besonders auf Studenten
mit schlechten Leistungen abgesehen.
Wenn das ganze an einer amerikanischen High School spielen wuerde haette
ich mich vermutlich grausam gelangweilt, aber durch die stimmige Kulisse
der Altstadt von Salamanca und durch eine Feinheiten in der Handlung wird
man ganz gut unterhalten.
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Turn (Japan 2000, Jap. OF mit engl. UT, nied. und fr. auf LED)
Inh: Kindergaertnerin Maki arbeitet nebenbei als Kuenstlerin im Kupferplatten-
druck. Eines Tages wird sie bei einem Unfall von einem LKW angefahren. Als
sie etwas spaeter aufwacht ist sie voellig allein in der Stadt und ihr
Tagesablauf wiederholt sich immer wieder. Als eines Tages der Kuenstler
Yohei einen ihrer Drucke als Cover-Illustration verwenden will nimmt er
mir ihr telefonischen Kontakt auf, wenig spaeter stellt er aber fest, das
Maki seit einem halben Jahr im Koma liegt und er der einzige ist, der sie
kontaktieren kann.
Wow, ein wunderschoener, beeindruckender Film des Regisseurs von 'Begging
for Love'. Grossartig gespielt, angenehm melodramatisch ohne penetrant
zu sein, einfach toll. Wenn sich die Gelegenheit bietet 'Turn' im Kino
zu sehen, sollte das unbedingt genutzt werden! Mein absoluter Favorit
des ganzen Programms.
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Versus (Japan 2001, Jap. OF mit fr. UT)
Inh: Zwei entflohene Straeflinge, ein Haufen Boesewichte, eine sexy
Geisel, ein Untote hervorrufender Wald, Katanas, Schusswaffen -> Juchu!
Absolut kompromisslose coole Action, leider mit zwei Stunden zu lang,
nach einer Stunde gehen die Ideen aus und es wiederholt sich alles
ein bisschen zu oft. Trotzdem alles in allem sehenswert.
Angegliedert war eine Retrospektive unter dem Titel "TranS Europe eXcess:
Sex and horror in European Cinema". Gesehen habe ich davon:
Autostop Rosso Sangue (Italien 1977, engl. SF)
Inh: Ein trampender Psychopath greift die ein Paar beim Camping-Urlaub an.
Nett, muss aber sehr durchschnittlich gewesen sein, weil mir schon nach
zwei Tagen weder positive, noch negative Eigenschaften einfallen :-)
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La Comtesse Perverse (Frankreich 1973, fr. OF)
Inh: Eine einsame Insel, das Grafenpaar Zaroff, Lina Romay -> Sleaze^2
Regisseur Jess Franco und Hauptdarstellerin Lina Romay waren anwesend,
was ich ausserordentlich cool und beeindruckend fand, da diese Sorte
Film sonst idR von den Beteiligten totgeschwiegen wird. Oder kann sich
jemand Heiner Lauterbach als Gast bei einer Vorstellung von "Schul-
maedchenreport 11: Probieren geht ueber studieren" vorstellen? :-)
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House of Whipcord (USA 1974, Engl. OF)
Inh: Ein Haufen boeser alter Frauen fuehren ein christliches Umerziehungslager
in einem alten Schloss, in dem unzuechtige Babes fuer ihr Verhalten bestraft
werden. Angelockt werden sie vom Sohn der Hausherrin, Mark. E Desade.
Ja, der Film ist so bescheuert wie sich der Inhalt anhoert und auch nur
maessig spannend. Schoen ist aber der hemmungslose Umgang mit potthaesslichen
70es-Frisuren und -Klamotten.
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The Cannibal Man (Spanien 1972, engl. SF)
Inh: Ein Schlachter bringt im Affekt einen Taxifahrer ums Leben und toetet
im folgenden alle, die in die Quere kommen und Zeugen werden/wurden.
Baeh, da erwartet man Film und was bekommt man? Eine (sehr gut) projezierte
US-Proll-DVD ohne O-Ton mit gestoerter Normwandlung im Player, was
furchtbares Ruckeln zur Folge hat. Schade, aber den Film konnte es nicht
kaputt machen, der ist naemlich herrlich unterhaltsam, mit toller Atmo-
sphaere und einem "ueberzeugten" Hauptdarsteller.
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Vampyres (UK 1974, Engl. OF)
Inh: Zwei lesbische Vampir-Ladies lauern Anhaltern an eine Strasse auf und
nehmen diese mit auf ihr Anwesen, um sie dort auszusaugen.
Sehr unterhaltsam und angenehm sleazig, leider war die Kopie in einem sehr
schlechten Zustand.
Vom Kurzfilm-Programm habe ich nur etwa die Haelfte mitbekommen, positiv
aufgefallen sind mir neben dem allseits bekannten Staplerfahrer Klaus
besonders der franzoesische Kurzfilm 'Comptine' ueber eine Babysitterin,
die unliebsame Bekanntschaft mit ihrem Schuetzling macht und der deutsche
Kurzfilm 'Der Pilot'.